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Was ist CBD (Cannabinoide)?

 

Was ist CBD (Cannabinoide) ?

Die Hanfpflanze enthält eine Vielzahl sogenannter Cannabinoide. Besonders bekannt ist das Tetrahydrocannabinol (THC). Im medizi­nischen Bereich ist es auch unter dem Namen Dronabinol bekannt. Die Substanz vermittelt viele ihrer Effekte über Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn. Ein synthetisch hergestellter Abkömm­ling von THC heißt Nabilon. Ebenfalls stark im Fokus der Forschung steht der Inhalts­stoff Cannabidiol (CBD). Anders als THC beeinflusst es die Psyche nicht und macht nicht psychoaktiv. Daher erfordert es im Gegen­satz zu sons­tigen Hanf-Präparaten kein Betäubungs­mittel­rezept. Selbst ganz ohne Verordnung sind viele CBD- und weitere Hanfprodukte erhältlich und boomen derzeit sehr.

Das Interesse für Hanfprodukte steigt immer weiter an und findet in jeglicher Branche Fuß. Es dient für eine verbesserte Gesundheit sowie zur Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen. Begriffe wie Hanf, CBD, CBG, THC sind in aller Munde – doch die Frage ist, was dahinter steckt und was CBD Öl ist?

Die größte Frage ist, wie und warum kann CBD bei Beschwerden und Krankheiten helfen? Unser Körper besitzt das sogenannte Endocannabinoid-System, welches auch in der Hanfpflanze zu finden ist.

Der folgende Artikel erklärt, wie Hanf in Verbindung mit unserem Körper steht und diesen positiv beeinflusst und unterstützen kann. Zusätzlich erfährst du, auf was du beim Kauf achten solltest, um ein qualitativ hochwertiges CBD Öl zu erhalten und wie das Präparat richtig eingenommen wird.

 

Hanf – eine der ältesten Nutzpflanzen der Erde

Hanf  zählt zu den ältesten Nutzpflanzen und ist bereits seit über 5000 Jahren als Heilpflanzen in Verwendung. Nach einer kleinen Unterbrechung erlebt Hanf nun wieder einen wahren Boom – und das zurecht. Lass dich selbst davon überzeugen.

Ursprünglich stammt die Hanfpflanze aus Zentralasien – dank der wenig anspruchsvollen Haltung erfreut sich Hanf jedoch großer Beliebtheit und wird in den unterschiedlichsten Höhenlagen angebaut und gedeiht auf nahezu jedem Boden. Die Bestäubung der Hanfpflanze findet über den Wind statt, welcher die männlichen Pflanzen zu den weiblichen trägt.

In Hinblick auf CBD Öl sind vor allem die Blüten der Pflanze von Bedeutung. In den weiblichen Blüten befindet sich nämlich klebriges Harz, welches die Hauptwirkstoffe des Hanfs, die sogenannten Cannabinoide, enthält. Durch den richtigen Anbau können die Harzmenge und somit auch die Wirkstoffe gesteigert werden. Dazu ist es notwendig, dass möglichst wenige männliche Pflanzen im Umfeld sind und somit auch wenige Pollen in der Luft. Denn dadurch beginnen die Pflanzen mehr Harz zu produzieren, um die wenigen Polen, die vorbeifliegen, auch festzuhalten. Es gibt aber bereits Hanfpflanzen die einen hohen CBD-Gehalt in Blättern bei sehr niedrigen THC-Werten besitzen, was für die Weiterverarbeitung zu CBD Ölen bedeutend ist.

Der lateinische Name der Pflanze lautet Cannabis Sativa, aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabacea). Die grüne, einjährige Pflanze darf als THC arme Hanfsorte mittlerweile in mehr als 30 Ländern der Erde angebaut werden.

Das Interesse und der Anbau von Nutz- oder Lebensmittelhanf steigt in den letzten Jahren, da dieser einen großen Anteil an Cannabidiol (CBD) enthält. Der THC-Gehalt darf in den meisten Ländern der EU maximal 0,2 Prozent ausmachen, darauf wird bereits beim Anbau geachtet. So kann eine Berauschung ausgeschlossen werden und die Produkte können ideal in den Alltag integriert werden.

Der Fokus liegt bei Cannabisölen deshalb meist auf dem Wirkstoff CBD, welches im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv oder berauschend wirkt.

 

Was sind die Vorteile von Hanf?

  • Hanfprodukte können langfristig eingenommen werden.
  • Hanf wirkt ganzheitlich: Das Wirkungsspektrum ist sehr vielfältig und ermöglicht eine präventive wie auch gezielte Anwendung von Beschwerden und Erkrankungen.
  • Hanf lässt sich in den meisten Fällen mit anderen Präparaten kombinieren und kann Sie in Ihrer Funktionsweise ergänzen.
  • CBD als verträgliche, nicht psychoaktive Alternative

 

Medizinischer Einsatz von Hanf

Welche Inhaltsstoffe der Hanfpflanze werden nun medizinisch eingesetzt?

Aus Sicht der Medizin sind folgende Inhaltsstoffe der Hanfpflanze die relevantesten:

  • 9-Tetrahydrocannabinol (kurz THC)
  • Cannabidiol (CBD)
  • CBDa (Vorstufe von CBD)
  • CBG (Cannabigerol)

 

THC zählt mit seiner psychoaktiven Wirkung zu den bekanntesten Inhaltstoffen der Hanfpflanze. Aber auch CBD, mit seiner nicht psychoaktiven Wirkung, rückt wissenschaftlich wie auch therapeutisch immer mehr in den Fokus. CBD kann zum einen isoliert eingenommen werden, aber auch in Kombination mit THC.

Da aufgrund der gesetzlichen Lage THC in höheren Dosierungen nicht überall frei verkäuflich ist, werden die Anbauverfahren und Verarbeitungsmethoden der Hanfpflanzen immer weiter optimiert, um Blüten mit sehr hohen CBD Gehalt, jedoch niedriger THC Konzentration zu produzieren.

Doch wie ist es möglich, dass die Inhaltsstoffe der Hanfpflanze in unserem Körper ein solch breites Wirkungsspektrum hervorrufen können? Hier kommt das Endocannabinoid-System ins Spiel, welches im Folgenden näher erläutert wird.

 

Das Endocannabinoid-System

Ein System, das Wenigen bekannt ist, jedoch jeder von uns besitzt es in seinem Körper. Es kann als Kommunikationssystem gesehen werden, welches zwischen Körper und Gehirn agiert und besteht aus verschiedenen Rezeptoren, an welchen Moleküle andocken, um die Vermittlung von Signalen sicherzustellen.

Innerhalb dieses Systems wirken die Endocannabinoide, sogenannte Wirkstoffe, die vom Körper selbst produziert werden. Zusätzlich gibt es auch exogene Cannabinoide, welche den menschlichen sehr ähneln und auf ähnliche Weise im Endocannabinoid-System wirken, jedoch von außen zugeführt werden müssen. Unabhängig ob eigens produziert oder zugeführt wird, binden sich die jeweiligen Substanzen an die Rezeptoren an, um unterschiedliche Vorgänge zu aktivieren.

Die bekanntesten körpereigenen Cannabinoide sind Anandamid und 2-Arachidonyl-Glycerin. Anandamid wirkt wie THC schmerzstillend, euphorisierend und regt Appetit und Schlaf an. Die wichtigsten und bekanntesten Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems sind der Cannabinoid Rezeptor 1 (CB1) und der Cannabionoid Rezeptor 2 (CB2). Abhängig davon, wo sie liegen, erfüllen sie gemeinsam mit den Endocannabinoiden unterschiedliche Funktionen.

 

Folgend einige Beispiele der Rezeptoren und Ihre Funktionen:

Körperteil

Rezeptortyp

Regulierung von:

Gehirn

CB1

Schmerzwahrnehmung, Gedächtnis- & Lernleistung, Angst, Depressionen, Appetit, Koordination, Übelkeit, Erbrechen

Herz

CB1, CB2

Zellschutz, Herzfrequenz

Verdauungstrakt

CB1, CB2

Entzündungen, Darmaktivität

 

Die kleine Übersicht zeigt, dass das Endocannabinoidsystem für eine Reihe von Abläufen mitverantwortlich ist. Wie auch das Nerven- und Hormonsystem unterstützt es bei der Herstellung der inneren Balance, auch bekannt als Homöostase.

 

Hanf – in welcher Form einnehmen?

Es gibt bereits eine Vielzahl von Hanfprodukten auf dem Markt, die unterschiedlich konsumiert werden können. Folgend die unterschiedlichen Einnahmeformen im Überblick:

  • Inhalation (Aufnahme über die Lunge in die Blutbahn)
  • Schlucken/Oral (Aufnahme über die Schleimhäute)
  • Topisch/Transdermal (Aufnahme über die Haut)

Wie rasch die Wirkung bei den genannten Einnahmeformen einsetzt und wie lange diese anhält erfährst du unter anderem in unserem Magazinartikel über die Wirkung von CBD.

In den meisten Fällen wird auf CBD Öl oder Kapseln zur oralen Einnahme zurückgegriffen.

Hanfpflegeprodukte und Kosmetik eignen sich vor allem zur topischen und transdermalen Anwendung. Bei der Inhalation kommen häufig Verdampfer, sogenannte Vaporizer it E-Liquid zum Einsatz.

 

Wie wird CBD Öl hergestellt?

Grundsätzlich besteht CBD Öl aus zwei Komponenten: dem Extrakt und der Trägerflüssigkeit. Im Extrakt finden sich die chemischen Substanzen, die der Hanfpflanzen entnommen wurden, und im Weiteren konzentriert werden.

Zur Extraktion kommen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Superkritische Kohlendioxidextraktion (CO2-Extraktion)
  • Ethanolextraktion
  • Kohlenwasserstoffextraktion
  • Öl-Extraktion

Die zweite Komponente, die Trägerflüssigkeit, ist meist ein Öl, welches die Aufgabe hat, die Einnahme und Aufnahme der Inhaltsstoffe zu fördern.

Tags: Cbd, Pflanze, Medizin

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